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Für die Freie Kunst

Fachtagung der SK³ - Ständigen Konferenz für Kunst und Kultur in Bayern e.V. und Veröffentlichung der Evaluation des Förderpakets Freie Kunst

894 künstlerische Projekte, Veranstaltungen, Publikationen und Lesungen in ganz Bayern – das ist die Bilanz des Neustart-Pakets Freie Kunst 2022 und des Förderpaket Freie Kunst 2023 des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Auf der Fachtagung der SK³ zur Veröffentlichung der Evaluation wurde deutlich, wie vielfältig die einzelnen Programme konzipiert sind, um die Künstlerinnen und Künstler der einzelnen Sparten passgenau zu unterstützen. An Stationen wurden die Programme vorgestellt und gemeinsam mit den Tagungsteilnehmenden über Themen wie Kofinanzierung, Antragsstellung und neue Spielorte diskutiert.

„Die Gegenwartskünste sind wie eine Forschungsabteilung der Gesellschaft, in der sie ihr Zusammensein reflektiert und die deren Zusammenhalt stärkt. Die mittelausreichenden Verbände steigern diese Wirkung. Neben ihrer Rolle für die politische Bewusstseinsbildung, liegt ihre Aufgabe in der punktgenauen und nachhaltigen Förderung an den Stellen, an der diese am nötigsten ist“, so Walter Heun, Vorsitzender der SK³ – auf dem Panel stand die Zukunft der Freien Szene in Bayern im Zentrum. Herausgeberin des Münchner Feuilletons Christiane Pfau, die Vizepräsidentin des BLVKK Antje Molz und die Kunstwissenschaftlerin Dr. Sabine Weingartner tauschten sich mit Walter Heun, Vorsitzender der SK³ darüber aus, wie Künstlerinnen und Künstler bayernweit von Förderungen und Finanzierungsmodellen profitieren können und welches Know-how dafür vermittelt werden muss.

Im Rahmen der Evaluation des Förderpakets Freie Kunst wurden acht Handlungsfelder definiert. Um nachhaltig in die Freie Szene wirken zu können, braucht es u.a. eine langfristige Planbarkeit und eine gute Organisationsstruktur sowohl für die mittelausreichenden Stellen als auch für die Künstlerinnen und Künstler – damit diese sich eine Zielgruppe und eine berufliche Perspektive aufbauen können.

Hier geht es zur Studie.

Beteiligte der Fachtagung "Für die Freie Kunst". Foto: Robert Pupeter.

Pressemitteilung, München, 20. Februar